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Eine kleine Nachlese

Der Einsatz hat sich gelohnt! Mit großem Elan hat der Musikzug Bockenem sein Jubiläum als festliches Konzert gefeiert.

 

 

 

 

 

 

Mehr als 180 Gäste waren nach der Veranstaltung in der ausverkauften Gymnastikhalle sichtlich zufrieden und voll des Lobes. Der Stadtbrandmeister Alfred Schneider brachte es auf den Punkt: "Ist der Musikzug von der Anzahl der Mitspieler gerade in einem Tal,  so ist er musikalisch um so mehr an der Spitze". Anscheinend hat alles gepasst. Musikalisch konnte das Orchester überzeugen. Die Ausstellung gefiel mit den vielen liebevoll in Szene gesetzten Utensilien aus 120 Jahren Musikzuggeschichte und für das leibliche Wohl war gesorgt.

 

Hervorzuheben ist auch die anregende, lustige und zugleich informative Moderation des musikalischen Leiters Thomas Linde, die maßgeblich zur angenehm lockeren Atmosphäre des Konzertabends beigetragen hat.

 

 

 

 

 

 

Aus alter Tradition begann das Orchester seinen musikalischen Reigen mit dem Marsch „Wien bleibt Wien“ von J. Schrammel aus dem Jahr 1870, mit dem auch das Konzert zum 100 jährigen Bestehen begonnen wurde. Ebenfalls in die alte Zeit gehörte der zünftige Galopp „Auf dem Hochrad“ von J. Brüssig. Die Polka-Freunde freuten sich anschließend über die schmissig vorgetragene "märische" Polka „Borsicka“ von J. Repa, arrangiert von Freek Mestrini, dem ehemaligen Trompeter von Ernst Mosch und seinen Original Egerländer Musikanten.

Mit dem bekannten Countrysong „Ring of Fire“ von Johnny Cash und June Carter leiteten die Musiker den ersten modernen Block des Programms ein. Den Höhepunkt dieses Teils bildete das swingende Titelthema aus den „James Bond“ - Filmen, bei dem speziell die Trompeten kraftvoll und mit viel Ausdruck in den Vordergrund rückten. Beim anschließenden Titelthema aus dem Film „Braveheart“, stand das tiefe Blech aus Tenorhörnern, Bariton und Saxophon mit einem melancholisch und mystisch klingenden schottischen Thema im Mittelpunkt. „Paso Bella“ ein spanischer „Pasodoble“, bei dem die Flügelhörner mit flinken Läufen brillierten, bereitete auf die erste Einlage des Abends vor.Viel Freude hatte das Publikum als Kerstin Linde und Martina Jörns, als Wandergesellen kostümiert, im Rahmen eines  volkstümlichen Blocks "Aus Böhmen kommt die Musik" und die „Köhler Liesel" intonierten. Mit diesen Melodien ging es in die Pause.

Mit einer großen Überraschung für die Gäste endete die Pause. Im neuen "Outfit" mit blauem Polo Shirt bekleidet, wanderten die Musiker quer durch die Reihen in der Turnhalle und spielten auswendig "Auf der Lüneburger Heide".

 

Nach den Grußworten von Politik, Feuerwehr und dem Musikverein Rhüden, ging es richtig los. Ralf Sandvoss, der seit langer Zeit in der Nähe von Würzburg lebt, kam mit seinen stimmungsgeladenen "Meezzoforten" angereist, einem Trio, das mit witzigen Texten, Blues, Jazz, bayrischen Ländlern und einem Instrument der "Maultrommel" begeisterte.

 

 

 

Nach dem „Denkmal für die Blasmusik“ einer Polka von M. Kuhn, folgte nun der finale musikalische Block. Hier standen zunächst die rockig swingenden Titel „Spiritual Moments“ und „Reet Petit“ im Mittelpunkt. Eine kleine Verschnaufpause bildete das gefühlvoll vorgetragene "Heal the world" von Michael Jackson, mit dem der musikalische Leiter Thomas Linde auch auf das bevorstehende Konzert "Bockenem hilft! Bockenem“ am 09. Januar 2011 hinwies. Die Broadway Selections aus "The Lion King", als offiziell letztes Stück des Abends, hielten die Besucher schließlich nicht mehr auf den Stühlen. Sie forderten lautstark eine Zugabe, die sie auch bekamen.

Es folgte „Brasil Tropical“, eine Zusammenstellung bekannter Latein amerikanischer Melodien, mit einer rassigen Samba zum Höhepunkt, bei der alle Mitwirkenden fleißig rasselten, und schüttelten. Schließlich spielten und sangen Publikum und Orchester gemeinsam "Schön ist es auf der Welt zu sein".

 

 

 

 

 

 

Der Musikzug hat zur Zeit ca. 16 aktive Musiker. Die Gestaltung eines solchen Konzertes ist ohne „Aushilfen“ nicht möglich. Daher bedankt sich der Musikzug ausdrücklich bei Franziska Schönberger am Saxophon, Roman Weikert und Henning Klages am Flügelhorn sowie Hans Werner Gent am Tenorhorn.

Zu nennen sind auch die fleißigen Helfer beim Auf- und Abbau, an der Kasse sowie an der Theke
Arthur und Anja Koza, Elisabeth und Herbert Linde, Jutta Sandvoss, Inge und Horst Koschnitzke, Bärbel Schuschies, Petra Schmidt 
Organisation und Gesamtleitung: Thorsten Linde
Musikalische Leitung und Moderation: Thomas Linde
Pressearbeit, Mitgestaltung der Ausstellung: Lothar Stark
Die Gestaltung der Ausstellung lag maßgeblich in den Händen von Helmut Sandvoss, Roman Linde
und Sandra Vogel.

Das alte Protokollbuch wurde von Elisabeth Huter
zusammen mit Thomas und Herbert Linde vom Sütterlin in die heutige lateinische Schrift übersetzt.

 

 

 

 

 

Das Orchester spielte mit folgender Besetzung:
Dirigent: Thomas Linde
Trompete: Lothar Stark, Alexander Rath
Flügelhorn: Lothar Rath, Matthias Jörns, Roman Weikert, Horst Schmidt und Henning Klages
Saxophon: Franziska Schönberger
Tenorhorn: Sandra Vogel, Thorsten Linde, Hans Werner Gent
Euphonium: Thomas Linde
Posaune: Robin Sandvoß; als „Ehemaliger“ Oskar Artel
Tuba: Peter Scrabania
Schlagwerk: Roman Linde & Krispin Scrabania
Technik: Sascha Vogel

Gesangseinlage: Kerstin Linde & Martina Jörns

 

 

 

Die (drei) Meezzoforten aus Würzburg sind: Ralph Sandvoß, Tom (Thomas) Fjeld und Armin Bauer

Schauen Sie sich auch unsere Chronik an!

 

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